Gottesdienst zur Begrüßung und Verabschiedung

Neustadt. Beim Kirchenkreis Ostholstein ist es zu einer schönen Tradition geworden, von Zeit zu Zeit neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem Gottesdienst zu begrüßen und sich auch von denen zu verabschieden, die den Kirchenkreis verlassen. In der ersten Maiwoche war es wieder soweit.

Die „Neuen“ im Kirchenkreis, zusammen mit Pröpstin Christine Halisch, Propst Dirk Süssenbach sowie Dr. Matthias Hoffmann und Georgy Palathunkal von der Verwaltungsleitung. Foto: KKOH/Heinen

Nicht alle der Ausscheidenden waren gekommen, was aber kein Grund war, nicht jeden Einzelnen von ihnen vor den vielen Kolleginnen und Kollegen, die den Gottesdienst in der Neustädter Stadtkirche mitfeierten, zu würdigen und ihnen Gottes Segen für ihren weiteren Weg zu wünschen.

Ute Funke zum Beispiel, die seit der Gründung des Kita-Werks vor nunmehr zehn Jahren zum Kernteam gehörte, in der Geschäftsstelle erste Ansprechpartnerin für alle Anliegen war und knapp vor ihrem zehnjährigen Dienstjubiläum in den Ruhestand gegangen ist. Sie habe immer ein offenes Ohr für jeden und stets gute Laune gehabt. Sie gehöre zu den Menschen „mit Sonne im Herzen“, sagte Karin Meier von der Geschäftsführung des Kita-Werks.

Pröpstin Christine Halisch oblag es, die beiden unabhängigen Meldebeauftragten für sexualisierte Gewalt, Katha Kreitlow und Eberhard Jänsch-Sauerland, zu verabschieden. Sie dankte ihnen für ihre langjährige geleistete ehrenamtliche Arbeit und ihr besonderes Engagement in diesem Themenfeld.

Ebenfalls haben die auf Vertretungspfarrstellen eingesetzten Carola Beno und Thomas Dietl den Kirchenkreis verlassen; Beno ist jetzt Pastorin in der Kirchengemeinde Schwartau, und Dietl ist nun als Polizeiseelsorger der Nordkirche auf der Hubertushöhe in Eutin tätig. Auch Elisabeth Jacobs, ehemals Geschäftsführerin des Diakonischen Werks, Andrea Brinkmann, Teamassistentin der Beratungsstelle Neustadt, und Petra Pfaffe, vertretende Sozialpädagogin in der Beratungsstelle Eutin, sind aus ihrem Dienst für den Kirchenkreis ausgeschieden.

Neu begrüßt wurden Imke Schröder, Teamassistenz der Bauabteilung, Swantje Williams, Teamassistenz der Beratungsstelle Neustadt, Peter Schmiedgen, Sozialpädagoge der Beratungsstelle Eutin und nicht zuletzt Nils Baudisch, der nach einem zweijährigen Intermezzo bei einem katholischen Träger – „bei den Römern“, wie Propst Dirk Süssenbach es gutgelaunt formulierte – auf die Stelle des Geschäftsführers des Diakonischen Werks zurückgekehrt ist. Baudisch oblag es, Williams und Schmiedgen vorzustellen und auch die Predigt zu halten.

„Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist“, dieses Wort aus dem ersten Brief an die Korinther (1 Kor 12,4-11) stand im Mittelpunkt seiner Ausführungen. „Vielleicht können wir zu einem Anlass wie heute sagen: Wer geht, nimmt seine Gabe nicht einfach wieder mit, sondern lässt auch etwas für uns zurück. Und wer neu kommt, muss nicht alles neu begründen, sondern darf auf Bestehendem aufbauen. Wir leben aus einer Quelle, die größer ist als unsere Rollen, unsere Arbeitsverträge und auch unsere Verantwortlichkeiten“, so Baudisch.

Als Team der neuen Abteilung Friedhöfe Ostholstein wurden durch Verwaltungsleiter Dr. Matthias Hoffmann und seinen Stellvertreter Georgy Palathunkal die Sachbearbeiterinnen Kerstin Duy und Ingrid Usinger sowie Abteilungsleiter Steffen Wiedemann begrüßt. Alle drei waren zuvor schon in Kirchengemeinden in Ostholstein tätig. Einer, der ebenfalls erst seit wenigen Wochen dabei ist und willkommen geheißen wurde, sorgte bei diesem Gottesdienst zusammen mit Kreiskantorin Lena Sonntag an Orgel und Klavier für den musikalischen Rahmen: Christoph Liedtke, der mit einer Viertelstelle für Popularmusik zuständig ist, hatte dafür sein Lieblingsinstrument mitgebracht, das sonst eher selten in der Kirche zum Zuge kommt, nämlich das Schlagzeug. Dass sich damit bekannte Kirchenlieder noch einmal ganz neu hören lassen, war auch eine Erkenntnis dieses Abends.

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9. Mai 2026