Schau „Frauen im Widerstand“ in Eutiner Michaeliskirche

Eutin. Die Wanderausstellung „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ nimmt die Biografien von Frauen in den Blick, die in der NS-Zeit durch ihren mutigen Einsatz für ein besseres Deutschland einstanden und zum Teil mit ihrem Leben bezahlten.

Aufsteller aus der Ausstellung. Foto: KKOH/SR

Viele von ihnen setzten sich wagemutig für jüdische Familien und andere von den Nazis bedrohte Menschen ein, indem sie sie versteckten oder ihnen bei der Flucht in andere Länder halfen.

Die Schau, die schon an vielen Orten in Ostholstein zu sehen war, wird nun ab Samstag, 21. Februar in der Eutiner Michaeliskirche zu sehen sein. Zur Eröffnung wird abends um 19 Uhr das Kinder- & Jugendtanztheater „Impuls“ auftreten und sein aktuelles Stück „Damals wie Heute?“ zeigen. Darin werden Antisemitismus und Gewalt im Nationalsozialismus thematisiert und Zitate von Margot Friedländer zu hören sein. Gewürdigt werden damit Holocaustüberlebende, die zugleich stellvertretend für viele stehen, die im NS-Staat zu Tode kamen.  Am Sonntag, 22. Februar wird im Gottesdienst um 10.30 Uhr eine Predigt zum Thema „Widerständig sein“ gehalten. Zum Abschluss wird am und am Donnerstag, 12. März um 18 Uhr die Eutiner Literaturwissenschaftlerin Susanne Bienwald einen Vortrag über die in der Ausstellung vorgestellte Quäkerin Elisabeth Abegg halten.

Schülerinnen und Schüler der Eutiner Schulen (und darüber hinaus) sind eingeladen, sich nach Absprache von Pastorin Angelika de Oliveira Gloria durch die Ausstellung führen zu lassen (Termine bis 8. März möglich). Selbstverständlich können Lehrkräfte mit ihren Klassen aber auch eigenständig die Ausstellung erkunden und sich dafür Unterrichtsmaterial aushändigen lassen.

Die vom Evangelischen Presseverband für Bayern kuratierte Ausstellung kann dank der Stiftungen der Sparkasse Holstein und des Vereins Andere Zeiten in Ostholstein gezeigt werden.

Geschrieben am:

6. Februar 2026