Neuer Pastor für Petersdorf und Bannesdorf

Propst Dirk Süssenbach hat am Sonntag (15. Januar) Noel-Hendrik Klentze (51) als neuen Pastor im Probedienst vorgestellt, der künftig für den Pfarrsprengel von Petersdorf und Bannesdorf zuständig ist.

15 Monate war die Pfarrstelle der beiden Fehmarnschen Gemeinden zuletzt unbesetzt gewesen. Die Pastoren Stefan Bemmé und Wolfram Glindmeier vom Kirchenkreis Ostholstein hatten die Vertretung übernommen. Klentze werde die Verantwortung für die Entwicklung und Zukunft der ev.-luth. Kirchenregion Fehmarn übernehmen, in der die regio-lokale Zusammenarbeit „immer wichtiger“ werde, sagte Süssenbach im Festgottesdienst.

„Mit Pastor Klentze bekommen sie einen gestandenen Gemeindepastor und Seelsorger und zugleich einen Berufsanfänger in das Norder- und Westerkirchspiel auf Fehmarn“, versprach der Propst.

Ein Widerspruch, der im Werdegang von Pastor Klentze begründet liegt. Denn er war 2011 im Erzbistum Hamburg zum katholischen Priester geweiht worden und sammelte anschließend Erfahrung als Kaplan in Schwerin sowie als Pastor in Verantwortung für gleich mehrere Gemeinden in Südholstein und später in Nordfriesland. „Er weiß daher, was es heißt, regio-lokal zu denken“, konstatierte Süßenbach. Erst 2019 entschied sich Pastor Klentze zur Konversion, wechselte also von der katholischen zur evangelisch-lutherischen Kirche.

Geboren im bayerischen Pfaffenhofen an der Ilm und dort evangelisch getauft, wuchs Klentze in München auf, hatte aber frühzeitig über seine Eltern eine enge Bindung an Hamburg. Als junger Mann war er aufgrund persönlicher Erfahrungen zur katholischen Kirche konvertiert, hatte eine Priesterlaufbahn eingeschlagen, sich dann aber aus verschiedenen Gründen dazu entschieden, wieder in die ev.-luth. Kirche einzutreten. Noel-Hendrik Klentze hat neben seinen theologischen Studien auch ein Studium in Klassischer Archäologie sowie in Kunstgeschichte absolviert.

Geschrieben am:

16. Januar 2023

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