ZUSAMMEN:HALT

Durch den markanten Doppelpunkt in der Mitte des diesjährigen Mottos der kirchlichen Friedensdekade klingt eine zweifache Bedeutung an.

Friedensdekade 2022

Einerseits wird deutlich, dass es bei vielen Problemen, vor denen unsere Welt steht, an der Zeit für so gemeinsames „Halt!“ ist. Ich sehne mich nach einem solchen „Halt!“, wenn ich etwa an das Leid der Menschen in der Ukraine denke. Aber auch, was die Klimakatastrophe angeht, hoffe ich, dass wir endlich anhalten und umsteuern.

Darüber hinaus macht dieses Motto klar, dass wir diese Herausforderungen nur in den Griff bekommen, wenn wir sie zusammen angehen. Zusammenhalt ist der Schlüssel für den Frieden – in der Welt und bei uns. Darum muss es gehen: Dass z.B. die Lasten der Energiekrise gerecht verteilt werden und wir dabei Ego-Interessen hintanstellen. Und dass wir die armen Länder des Südens mit den jetzt schon gravierenden Folgen des Klimawandels und der globalen Ernährungskrise durch den Krieg nicht allein lassen.

Die Friedensdekade endet am heutigen Buß- und Bettag. Doch darauf hoffe ich und dafür bete ich auch über den heutigen Tag hinaus: Zusammen: „Halt!“ und Zusammenhalt.

Geschrieben am:

16. November 2022

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